Herzlich willkommen im Blog des Qualitätsmanagements der Universität Hildesheim.

Wir möchten versuchen, mit diesem Blog die Informations- und Kommunikationsreichweite zu Aspekten von Qualität und Qualitätsmanagement an der Universität Hildesheim zu erweitern und neben die bereits existierenden eine weitere Plattform für Mitteilungen, Anregungen und Kommentare auch im Sinne eines gemeinsamen Diskussions- und Reflexionsprozesses zu schaffen.

Auf dieser Seite wird über aktuelle Ereignisse das Qualitätsmanagement der Universität Hildesheim betreffend informiert. Es wird auf Evaluationsverfahren und -ergebnisse hingewiesen. Hier soll aber auch die Möglichkeit eingeräumt werden, eigene Anmerkungen zum Qualitätsmanagement, zu den entwickelten Instrumenten aber auch zur Qualität an der Universität Hildesheim allgemein beizusteuern. Insofern sind alle Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität herzlich eingeladen, sich aktiv an den Diskussionen und damit an der Weiterentwicklung der Qualität an unserer Universität zu beteiligen.

Ihr Benjamin Ditzel, Qualitätsmanager

Lehre neu denken!
Die Zukunft des akademischen Lehrens & Lernens

Lange Zeit stand die Lehre an unseren Hochschulen im Schatten der Forschung. Mittlerweile ist sie zu einem der wichtigsten Themen auf der hochschulpolitischen Agenda avanciert. Der im vergangenen Jahr von Kultusministerkonferenz und Stifterverband initiierte Wettbewerb exzellente Lehre sowie die zeitgleich gestartete gemeinsame Initiative der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator “Bologna – Zukunft der Lehre” markieren Meilensteine in diesem Prozess.

Während im Wettbewerb exzellente Lehre zehn Hochschulen für ihre institutionellen Strategien von Hochschulen zur Qualitätsentwicklung in der Lehre ausgezeichnet wurden, haben die VolkswagenStiftung und die Stiftung Mercator die Entwicklung und Erprobung beispielhafter Curricula für sechs Bachelorstudiengänge gefördert und den Aufbau von drei fachspezifischen Kompetenzzentren für die Hochschullehre ermöglicht.

Im Rahmen der Tagung soll es darum gehen, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Was wurde erreicht? Welche Desiderate für die Zukunft bleiben? Gleichzeitig erhalten Preisträger und Geförderte Gelegenheit, ihre Konzepte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und im Dialog Impulse für die weitere Entwicklung zu bekommen.

Datum: 28./29. Oktober 2010

Ort: Umweltforum Auferstehungskirche/Neue Mälzerei, Pufendorfstr. 11/Friedenstr. 91, 10249 Berlin

Veranstalter: Stiftung Mercator, VolkswagenStiftung und Stifterverband

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung (bis 15.10.2010) auf der Internetseite des Stifterverbands.

Wie sollen Hochschulräte arbeiten?

Hochschulräte, Universitätsräte oder Kuratorien wurden in den letzten Jahren in fast allen Bundesländern eingeführt und mit immer mehr Kompetenzen ausgestattet. Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise variieren allerdings erheblich zwischen den Bundesländern und sogar zwischen den Hochschulen eines Bundeslandes.

Die Heinz Nixdorf Stiftung und der Stifterverband laden zusammen mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung zur Konferenz “Wie sollen Hochschulräte arbeiten?” ein, um über Empfehlungen und Denkanstöße für die Arbeit von Hochschulräten zu diskutieren. Eine gemeinsame Studie, die diese Diskussionen aufgegriffen hat, spricht Empfehlungen und Denkanstöße aus, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

Die Konferenz richtet sich an alle interessierten Beteiligten aus Hochschulen, Ministerien und Politik, die mit Hochschulräten zusammenarbeiten.

Datum: 9. September 2010 – 12.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23 (Eingang Markgrafenstr. 38), 10117 Berlin

Veranstalter: Heinz Nixdorf Stiftung, Stifterverband und CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung (bis 20.08.2010) auf der Internetseite des Stifterverbands.

Die Person ist zuständig für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines wiki-basierten Informationssystems zu Themen des Qualitätsmanagements, der Studiengangsentwicklung- und -akkreditierung sowie allgemein zu Fragen rund um das Thema „Bologna-Prozess“.

Einen ersten Entwurf finden Sie unter http://www.uni-hildesheim.de/wiki/qm/glossar/start

Das Aufgabenspektrum umfasst im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:

  • Konzeption und Gliederung des Seitenaufbaus
  • Internet- und Literaturrecherche zu den zu behandelnden Themen
  • Redaktionelle Bearbeitung der Themen
  • Abstimmung mit Verantwortlichen aus anderen Bereichen wie Justitiariat, Dezernat für Studienangelegenheiten, Studienberatung, …

Die Arbeitszeit kann nach Absprache flexibel gestaltet werden.

Komplette Stellenausschreibung

Aufgabe ist die Unterstützung des Qualitätsmanagements bei der Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluation in der Zeit von Ende November bis Anfang Januar.

Das Aufgabenspektrum umfasst im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:

  • Sortieren, Etikettieren und Verpacken der gedruckten Fragebögen
  • Einscannen der ausgefüllten Bögen
  • Softwaregestützte Erkennung der eingescannten Bögen

Die Arbeit fällt punktuell zur Vorbereitung Ende November (1 Woche) und zur Auswertung nach der Evaluation von Anfang bis Mitte Dezember ggf. bis Anfang Januar an.

Komplette Ausschreibung

Liebe Studierende,

wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die Teilnahme an der Studiengangsevaluation bedanken. Der Rücklauf der Studiengangsevaluation ist erfreulich hoch.

Von den 4.731 Studierende (ab dem zweiten Semester), die zur Teilnahme an der Studiengangsevaluation eingeladen wurden, haben 1.598 geantwortet. Das entspricht einer Rücklaufquote von 33,8%. In zahlreichen Bachelor- und Master-Studiengängen liegt die Rücklaufquote sogar bei 40% bis 57%. Niedrigere Rücklaufquoten von unter 30% weisen nur einzelne Bachelor- und Master-Studiengange sowie auslaufende Diplom- und Magister-Studiengänge auf.

Die Auswertungen zur Studiengangsevaluation finden Sie online unter http://www.uni-hildesheim.de/qm/processmanagement/view.php?show=evaluation. Beachten Sie bitte, dass Sie nur innerhalb des Universitätsnetzes oder über VPN darauf Zugriff haben.
Im nächsten Schritt werden nun die Ergebnisse auf Ebene der Studiengänge und auf Ebene der Fachbereiche ausgewertet und analysiert.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Toni Tholen, Vizepräsident für Lehre
Prof. Dr. Stephan Porombka, Vizepräsident für Forschung
Benjamin Ditzel, Qualitätsmanager

Mit der Akkreditierung der drei kulturwissenschaftlichen Bachelor-Studiengänge Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sowie Szenische Künste sind nicht nur alle Studiengänge der Universität Hildesheim in die Bachelor-Master-Struktur überführt. Auch sind damit alle derzeit laufenden Studiengänge erfolgreich akkreditiert.

Übersicht über den aktuellen Stand der Studiengangsakkreditierungen

Zu einem vollen Erfolg wurde der erste Bologna-Tag der Stiftung Universität Hildesheim. Die Hochschulleitung hatte gemeinsam mit dem AStA und dem StuPa zu diesem Tag aufgerufen und eingeladen – mehrere hundert Studierende folgten der Einladung und nahmen an Vorträgen, Workshops und Diskussionen lebhaften Anteil. Mit fast 40 Einzelveranstaltungen dürfte dieser Bologna-Tag in Niedersachsen einzigartig sein.

Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich begrüßte die Studierenden bei einem Frühstücksempfang in der Mensa: “Wir wollen mit Ihnen gemeinsam diskutieren, was wir am Bologna-Prozess korrigieren müssen. Sie müssen uns sagen, was korrigiert werden muss und wir müssen Ihnen sagen, was zu korrigieren möglich ist.” Der Vizepräsident für Lehre, Professor Dr. Toni Tholen, der diesen Tag federführend konzipiert und organisiert hatte, ermunterte die Studierenden zur Mitarbeit: “Die berechtigten Proteste dürfen nicht einschlafen, wir müssen uns darüber klar werden, was uns gute Lehre bedeutet.” Tholen dankte besonders den studentischen Gremien für die fruchtbare Zusammenarbeit in der Organisation dieses ersten hochschulweiten Bologna-Tages. Darüber hinaus betonte der Vizepräsident, dass der Bologna-Tag ein wichtiges Element des sich erfolgreich entwickelnden Qualitätsmanagements der Universität sei.

Nach dem Frühstücksempfang und einem Kurzvortrag über die Stationen des Bologna-Prozesses hatten Studierende und Lehrende die Gelegenheit, ihre Anliegen, Fragen und Forderungen in zahlreichen Workshops zu konkretisieren. Dabei wurde unter anderem nach der Studierbarkeit gefragt, nach der Qualität der Lehre, nach Prüfungsformen und Leistungsnachweisen, nach studentischer Mobilität, studentischer Partizipation und vielem mehr. Daneben fanden verschiedene Instituts- und Studiengangsversammlungen statt, in denen ebenfalls über Verbesserungen des Bologna-Prozesses und die Verwendung von Studienbeiträgen diskutiert wurde.

Die Ergebnisse der Workshops und Institutsversammlungen wurden am späten Nachmittag in einer Vollversammlung präsentiert und diskutiert. Unter der Moderation der Studentin Stefanie Endres vom AStA und unter Beteilung zahlreicher Lehrender stellten die Protokollanten der Workshops die intensiven Diskussionen zusammengefasst vor und gaben Raum, die einzelnen Punkte in der Vollversammlung zu hinterfragen. In einer lebhaften Diskussion wurden so zahlreiche Verbesserungsvorschläge gesammelt, die in einer abschließenden Konferenz als Empfehlungen an die Studienkommissionen weitergegeben wurden. Dazu gehören unter anderem die Verstärkung der Wahlmöglichkeiten für Studierende innerhalb ihres Studiums, die Reduzierung der Anzahl der Prüfungen, die Überprüfung alternativer Prüfungsmöglichkeiten und die der Organisation der Prüfungen und Klausuren, sowie der Abbau von Mobilitätsbarrieren.

Zum Abschluss des Bologna-Tages zeigte sich Universitätspräsident Friedrich im Namen aller Mitverantwortlichen für diesen umfassenden Bologna-Tag zufrieden: “Das war ein Tag, an dem die Vorstellungen der Studierenden Raum bekommen haben. Der Ertrag dieses ungewöhnlichen Tages ist sehr wichtig für uns.” Friedrich stellte in Aussicht, einen solchen Tag, mit Raum für hochschulweite Diskussionen und gemeinsame Aktionen, zukünftig regelmäßig zu veranstalten und rief die Studierenden und Lehrenden dazu auf, ein Konzept für einen jährlichen “Dies academicus” zu entwickeln, um die Kultur des Miteinader weiter zu befördern.

Weitere Informationen zum Bologna-Tag

Im WS 2009/10 wurde erstmals ein Preis für hervorragende Lehre an der Universität Hildesheim ausgeschrieben. Am 15. Januar 2010 verlieh der Vizepräsident für Lehre, Professor Dr. Toni Tholen den Preis für hervorragende Lehre an drei KollegInnen. Tholen betonte, dass – neben vielen verbesserungswürdigen Aspekten – der Bologna-Prozess erreicht habe, dass die Qualität der Lehre mittlerweile besondere Beachtung fände, und so sei es nur konsequent, hervorragende Lehrende auszuzeichnen.

Für diesen Preis konnten Vorschläge von Studierenden der Universität sowie Studiendekanen der Fachbereiche eingereicht werden, eine Jury – bestehend aus zwei Studierenden und zwei Studiendekanen – entschied abschließend über die PreisträgerInnen anhand von festgelegten Vergabekriterien.

Ausgezeichnet wurden: Dr. Kim Philipp Schumacher vom Institut für Geographie und Dr. Torsten Richter vom Institut für Biologie und Chemie für ihre Lehrveranstaltung zum Thema „Sustainable University“, sowie Janet-Marie McLaughlin vom Institut für englische Sprache und Literatur für ihre Lehrveranstaltung zum Thema „Textual Composition“.

Weiterführende Informationen zum Preis für hervorragende Lehre